Imbiss “Zum Schwalbennest” hat in Kesternich eröffnet

Jahrelang stand der Imbiss an der Ecke Bundesstraße und Rurberger Straße in Simmerath – Kesternich leer und nicht Anwohner sehnten eine Neueröffnung herbei, nachdem der ehemalige Betreiber aus gesundheitlichen Gründen die “Frittenbude” geschlossen hatte.

Karin Keischgens hat nun diesen Wunsch erfüllt und den beliebten Anlaufpunkt auch für Leute aus dem Nachbarorten oder Touristen unter neuem Namen neu eröffnet. Nach den Sanierungs- und Renovierungsarbeiten erstrahlt der Imbiss “Zum Schwalbennest” nun in neuem Glanz. Alles ist moderner und heller und auch die Speisekarte birgt das besondere Etwas. Denn im Imbiss, der seinen Namen natürlich dem Kesternicher Wappentier – der Lehmschwalbe – verdankt, bekommt man zwar das klassische Programm an Speisen und Getränken, aber selbst gemachte Soßen und im Kombi-Dämpfer ohne Fett zubereitete Schnitzel bieten besondere Gaumenfreuden. Die erwähnten Schnitzel, aber auch die weiteren Fleischspeisen kommen dabei vom Metzger und sind entsprechend frisch und eine gelungene Alternative zum Formfleisch aus Großpackungen.

Der Imbiss in der Rurberger Straße 1 in Kesternich hat von Dienstag bis Freitag jeweils von 16.30 bis 21.30 Uhr geöffnet, Samstag und Sonntag von 11.00 bis 22.00 Uhr. Montags ist Ruhetag. Telefonisch kann unter der Nummer 02473 – 9389680 vorbestellt werden.

Karneval in Simmerath 2012 – Der Zug und der Schnee – Bilder

Wer mich kennt, der weiß, dass ich definitiv kein Freund der so genannten fünften Jahreszeit bin. Aber heute taten mir die Karnevalsfreunde echt Leid. Denn wie bestellt schneite es zum Start des Karnevalszuges in Simmerath in rauen Mengen. Vorher war es mal niederschlagsfei und gegen 15.30 Uhr kam auch wieder die Sonne raus. Aber der Karnevalszug 2012 stand unter keinem guten Stern.

Karneval Simmerath 2012 Bild 1Karneval Simmerath 2012 Bild 2Karneval Simmerath 2012 Bild 3Karneval Simmerath 2012 Bild 4Karneval Simmerath 2012 Bild 5Karneval Simmerath 2012 Bild 6Schade für die vielen Wagenbauer und Menschen in tollen Kostümen, aber auch für die Kinder, die im Schnee standen, aus dem sie ihre Bonbons puhlen konnten. Ich habe ja nie verstanden, warum Karneval in dieser Zeit stattfinden muss, in der es meistens kalt, oftmals nass und manchmal halt auch verschneit ist.

Karneval Simmerath 2011Da hatten wir 2011 in Simmerath wesentlich mehr Glück. Es war zwar auch nicht warm, aber immerhin trocken und sonnig.

 

Unterschiedliche Winter in der Gemeinde Simmerath

Viele Leute aus der Stadt beneiden die Einwohner Simmeraths immer um den Schnee, der hier im Winter üblicherweise in rauen Mengen fällt. Und im Winter 2010 / 2011 konnten sie tatsächlich noch ihre Kinder samt Schlitten ins Auto packen, um hier in der Nordeifel Rodeln zu gehen.

Winter 2010 - 2011 - Schulkinder auf der StrasseEs gab so viel Schnee, dass die Gemeinde und Hausbesitzer gar nicht mehr wussten, wohin sie den weißen Niederschlag noch schaufeln sollten. Es gab hohe Wälle an den Straßenrändern und vielfach war man als Fußgänger gezwungen, auf die ebenfalls schneebedeckte Straße auszuweichen, da die Bürgersteige voller Schneeberge waren.

Winter 2010 - 2011 - Schneemassen am StrassenrandNicht ganz ungefährlich, vor allen Dingen für die Schüler im Ort. Daher hatte ich mich damals auch “beschwert”, was zu einem entsprechenden Artikel in der lokalen Tageszeitung führte. Eine wesentliche Verbesserung war aber auch danach nicht zu erkennen, die Schneemassen waren einfach zu extrem.

Winter in Simmerath 2011 - 2012 - weniger Schnee, mehr EisDas es auch anders gehen kann, konnte man bisher auch in diesem Winter, also 2011 / 2012, feststellen. Es war wesentlich kälter und so gab es weniger Schnee, der wenn dann meist als Pulverschnee auf den häufig vorkommenden Eisschichten lag. Ebenfalls nicht ungefährlich, aber zumindest nett anzusehen.

WInter in Simmerath 2011 - 2012 - Rursee mit Eis und SchneeWie beispielsweise hier auf dem Rursee, der eine ebene, weiße Fläche präsentierte, inklusive darin eingeschlossener Schiffe. Die Mutigen (oder Wahnsinnigen?) gingen mit Kindern und Hunden auf der Eisfläche spazieren, was, so lange alles gut geht, sicherlich ein seltenes Erlebnis ist. Ohne den Pulverschnee ist das Gefühl aber noch extremer, da man unter sich das Wasser sehen kann.

Interessant ist einfach das Spektrum der verschiedenen Winter in Simmerath und der Umgebung. Mal sehen, was der Winter 2012 / 2013 so bringt.

Vorkriegsoldtimer ohne Verdeck bei Minusgraden in der Eifel

Oldtimer im Winter sind eher selten zu sehen, Cabriolets bei Minusgraden auch. Wie selten muss dann erst eine Kombination aus Beidem sein? Traditionell findet jährlich eine Winterausfahrt der ganz besonderen Art statt. Oldtimer bis Baujahr 1931 und vor allen Dingen ohne Verdeck bestreiten die Rallye Fagnes Hivernales – dieses Jahr sogar schon zum 52. Mal.

Die Etappe am diesjährigen Samstag sollte um 10.00 im belgischen Verviers starten und gegen 16.00 Uhr in der Eifel eintreffen. In Ermangelung an alten Gebäuden in Zentrum Simmeraths, bot wohl die Monschauer Altstadt hier den schöneren Rahmen. Bis 17.00 Uhr sollten die Vorkriegsfahrzeuge hier auf dem Marktplatz zu bestaunen sein, was entsprechend viele, mit Kameras bewaffnete Menschen in die Kälte führte.

Leider war bis 17.15 Uhr kein Oldtimer zu sehen, so dass ich mit eingefrorenen Extremitäten den Ort des vermeintlichen Geschehens nach über einer Stunde des Wartens wieder verließ. Der Mann vom WDR hatte mehr Ausdauer und somit Erfolg und wurde mit mindestens sechs der 21 gestarteten Fahrzeuge belohnt. Einige waren unterwegs wegen der klirrenden Kälte liegen geblieben.

Werbung auf Ortsschildern?

Als ob es nichts Wichtigeres auf diesem Planeten, in der noch existenten Städteregion oder in der Gemeinde Simmerath geben würde, nein, man macht sich Gedanken, was man nun auf die Ortsschilder als einprägsamen Zusatznamen mit Alleinstellungsmerkmal schreiben könnte. Denn Werbung auf Ortsschildern ist nun in Nordrhein-Westfalen offiziell erlaubt.

“Rursee-Gemeinde” wäre zum Beispiel ein Slogan, der über dem Gemeindenamen Simmerath stehen könnte. Doch will man das? Ich wohne in Simmerath selbst, also nicht in einem der Ortsteile, die tatsächlich am Rursee liegen und halte die Aussage daher für etwas verwirrend.

Name hin oder her. Ich bin der Meinung, dass man so etwas nicht braucht. Es verursacht Kosten (und das Geld könnte sicherlich wesentlich besser anderweitig verwandt werden). Und ganz ehrlich? Ich lese meist nur den Namen auf einem Ortsschild, wenn ich in der Fremde unterwegs bin. Zudem es ist ein Indikator, den Fuß vom Gas zu nehmen, also eine Art gelbes 50-Schild. Mehr aber auch nicht.

Volle Glascontainer in Simmerath

Die Auswahl an Glascontainern ist in Simmerath selbst nicht sonderlich hoch. Um genau zu sein: es gibt keine Auswahl, sondern nur einen einzigen Standplatz. Das wäre auch nicht weiter tragisch, wenn die dort stehenden Container denn auch entsprechend ihrer Nutzung geleert würden.

Wir sind nicht häufig am Glascontainer, da wir nicht zu den Weintrinkern gehören und nur wenige Lebensmittel verzehren, die in Gläsern geliefert werden. Somit sammeln wir immer einige Zeit lang und fahren dann mit einer vollen Tüte los.

Volle Glascontainer in SimmerathNun standen wir bereits zum zweiten Mal in Folge vor den vollen Glascontainern vorm Bauhof in Simmerath, “bewunderten” die davor stehenden leeren Flaschen, Nutella-Gläser und Co. und nahmen unser Altglas wieder mit.

Ich habe keine Ahnung, in welchem Turnus die Container geleert werden, aber es sollte auch dem verantwortlichen Unternehmen auffallen, dass der gewählte Intervall anscheinend zu lang ist.

Schulbeginn für die I-Dötzchen in Simmerath

Nachdem gestern bereits für alle anderen Schüler der Schulalltag wieder nach der erhofften Versetzung in einer höheren Klasse begann, ging es heute auch für die Erstklässler los, die nach dem Gottesdienst ihren ersten Schultag in Angriff nahmen.

Auch dieses Jahr standen die älteren Kinder der höheren Klassen wieder Spalier und applaudierten beim Einmarsch der I-Dötzchen, wenn auch nicht bei schlechterem Wetter als noch im letzten Jahr.

Für alle Verkehrsteilnehmer bedeutet dies nun, in der nächsten Zeit eine erhöhte Aufmerksamkeit walten zu lassen und für die Eltern beginnt ein interessanter neuer Lebensabschnitt, bei dem es meist nur schwarz oder weiß gibt: entweder ihr Kind hasst die Schule oder es liebt sie.